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<title>Prudentius</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Prudentius</span></h1>
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<p><b>Aurelius Prudentius Clemens</b>, deutsch manchmal auch <b>Prudenz</b>, (* <a href="348" title="348">348</a>; † nach 405) war ein <a href="Christentum" title="Christentum">christlich</a>-<a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">spätantiker</a> <a href="Dichter" title="Dichter">Dichter</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kindheit_und_Ausbildung">Kindheit und Ausbildung</h3></div>
<p>Prudentius wurde in der <a href="R%C3%B6mische_Provinz" title="Römische Provinz">römischen Provinz</a> <a href="Hispania_Tarraconensis" title="Hispania Tarraconensis">Tarraconensis</a> (nördliches <a href="Spanien" title="Spanien">Spanien</a>) geboren.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sein genauer Geburtsort ist aber ungewiss: Es könnte sich um Caesaraugusta (<a href="Saragossa" title="Saragossa">Saragossa</a>),<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> um <a href="Tarraco" title="Tarraco">Tarraco</a> (<a href="Tarragona" title="Tarragona">Tarragona</a>)<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder um Calagurris (<a href="Calahorra" title="Calahorra">Calahorra</a>)<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> gehandelt haben. Seiner eigenen Aussage zufolge kam er im Amtsjahr des Konsuls Salia (348) zur Welt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Über seine Familie sind keine Informationen vorhanden, es scheint sich aber um ein christliches und nicht unvermögendes Elternhaus gehandelt zu haben.
</p><p>Nach dem Besuch der Elementarschule kam Prudentius auf eine weiterführende Schule, an die er später wie an seine gesamte Kindheit wegen der strengen Erziehungsmethoden keine gute Erinnerung hatte.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine weitere Jugenderinnerung war die an die Regierung Kaiser <a href="Julian_(Kaiser)" title="Julian (Kaiser)">Julians</a>, der von 360 bis 363 im Amt war und dessen christenfeindliche Politik Prudentius – der also anscheinend bereits christlich erzogen war – ablehnte. Am 17. März eines unbekannten Jahres (vielleicht 365) legte er zeremoniell die <a href="Toga" title="Toga">Männertoga</a> an, wurde für volljährig erklärt und wurde in die Bürgerliste aufgenommen. Daran schloss sich die <a href="Rhetorik" title="Rhetorik">rhetorische</a> und juristische Ausbildung an, die er vermutlich entweder in Caesaraugusta oder in Tarraco absolvierte, auch wenn ebenso Burdigala (<a href="Bordeaux" title="Bordeaux">Bordeaux</a>) oder <a href="Rom" title="Rom">Rom</a> in Erwägung gezogen wurden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Juristische_und_administrative_Tätigkeit_in_Spanien"><span id="Juristische_und_administrative_T.C3.A4tigkeit_in_Spanien"></span>Juristische und administrative Tätigkeit in Spanien</h3></div>
<p>Nach Abschluss des Studiums musste Prudentius vermutlich zunächst, wie zu dieser Zeit üblich, in seiner Heimatstadt den Pflichten der <a href="Decurio_(Kommunalverwaltung)" title="Decurio (Kommunalverwaltung)">Kurialen</a> nachkommen. Nach einer anschließenden Assistenztätigkeit als <i>supernumerarius</i> bei einem anderen Anwalt konnte er sich nach einigen Jahren selbstständig machen und wurde in das <i><a href="Collegium_(Rom)" title="Collegium (Rom)">collegium</a> togatorum</i>, die Berufskorporation der Anwälte aufgenommen. Dies berechtigte dazu, Mandanten vor dem Provinzgericht eines Statthalters zu vertreten. Prudentius scheint seine juristische Tätigkeit in seiner Heimat, also in der Provinzhauptstadt Tarracco, ausgeübt zu haben, zumindest findet sich kein Hinweis auf einen längeren Aufenthalt in der Fremde in seinem Werk.
</p><p>Die Tätigkeit als selbstständiger Anwalt war, um immer wieder Platz für nachrückende Generationen freizumachen, gesetzlich auf 20 Jahre begrenzt und wurde mit der Verleihung verschiedener Privilegien offiziell beendet. Bei Prudentius ist letzteres wohl in die erste Hälfte der 390er Jahre zu datieren. In der Folge wurde ihm das Amt des Statthalters (<a href="Praeses_(Statthalter)" title="Praeses (Statthalter)"><i>praeses</i></a>) der Provinz Hispania Tarraconensis angetragen. Nach dessen Ausübung wurde er in den Rang eines <i>vir spectabilis</i> erhoben und durfte an den Sitzungen des <a href="R%C3%B6mischer_Senat" title="Römischer Senat">Senats</a> in Rom teilnehmen. Wenig später wurde er Statthalter einer zweiten Provinz. Seine genaue Kenntnis der Stadt <a href="Emerita_Augusta" title="Emerita Augusta">Emerita Augusta</a> (heute <a href="M%C3%A9rida_(Spanien)" title="Mérida (Spanien)">Mérida</a>) könnte ein Hinweis dafür sein, dass es sich dabei um <a href="Lusitania_(Provinz)" title="Lusitania (Provinz)">Lusitanien</a> handelte, da dieses von Emerita Augusta aus verwaltet wurde. Seine beiden Statthalterschaften charakterisiert Prudentius in seiner <i>Praefatio</i> folgendermaßen: „Guten half ich zum Recht, Schuldigen hat Furcht eingeflößt mein Wort.“<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Leben_am_Kaiserhof,_Rückzug_und_Romreise"><span id="Leben_am_Kaiserhof.2C_R.C3.BCckzug_und_Romreise"></span>Leben am Kaiserhof, Rückzug und Romreise</h3></div>
<p>In Anerkennung seiner bisherigen Leistungen wurde Prudentius an den Hof des Kaisers <a href="Flavius_Honorius" title="Flavius Honorius">Honorius</a> in die damalige Reichshauptstadt <a href="Mailand" title="Mailand">Mailand</a> gerufen. Dort gehörte er zum engeren Beraterkreis, genauere Informationen zu seiner Position und Tätigkeit sind aber nicht bekannt. Wenige Jahre später, ungefähr 400, kam er in eine Lebenskrise und entschloss sich, sein weiteres Leben Gott zu widmen. Also zog er sich vom öffentlichen Leben zurück, ging wieder in seine Heimatstadt und konzentrierte sich fortan auf die Verherrlichung Gottes. Prudentius lebte nun als <a href="Askese" title="Askese">Asket</a>, fastete täglich bis zum Abend und nahm keinerlei tierische Nahrung zu sich. Erst in dieser Zeit begann er mit der schriftstellerischen Tätigkeit, mit der er sich „in der himmlischen Vorhalle als wohlfeiles Gefäß einen Platz“ erwerben wollte.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So entstand in einer kurzen Zeit von ungefähr vier bis fünf Jahren sein komplettes erhaltenes Œuvre, das insgesamt 10890 Verse umfasst.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wohl Anfang 401 begann er eine Reise, die ihn durch Südfrankreich und das <a href="Valle_Po" title="Valle Po">Potal</a> zur Kirche des <a href="Kassian" title="Kassian">Heiligen Cassian</a> in <a href="Imola" title="Imola">Imola</a><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und schließlich nach <a href="Rom" title="Rom">Rom</a> führte. Dort hielt er sich etwa ein Jahr auf, besichtigte die bedeutenden Bauten der Stadt und nahm an kirchlichen Feiern<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie <a href="Gladiator" title="Gladiator">Gladiatorenkämpfen</a> teil. Davon abgesehen führte er auf christlichen Friedhöfen sowie in den kaiserlichen Archiven Recherchen über die <a href="M%C3%A4rtyrer" title="Märtyrer">Märtyrer</a> der <a href="Christenverfolgungen_im_R%C3%B6mischen_Reich" title="Christenverfolgungen im Römischen Reich">Christenverfolgungen im Römischen Reich</a> durch. Im Frühling/Frühsommer 402 kehrte er nach Spanien zurück und setzte sein asketisches Leben fort.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weiteres_Leben_und_Überlieferung_der_Schriften"><span id="Weiteres_Leben_und_.C3.9Cberlieferung_der_Schriften"></span>Weiteres Leben und Überlieferung der Schriften</h3></div>
<p>Zurück in der Heimat führt er seine literarische Tätigkeit weiter. Etwa 404/405 stellte er seine gesammelten Werke zusammen, ergänzte ein Vorwort und ein Nachwort und veröffentlichte sie. Ab diesem Zeitpunkt sind keine historischen Informationen mehr über ihn bekannt. Vermutlich starb Prudentius in seiner Heimatprovinz Tarraconensis, das Todesjahr ist aber ungewiss.
</p><p>Die Sammlung seiner Gedichte ist durch zahlreiche mittelalterliche Handschriften gut überliefert; stellenweise trägt sie Spuren späterer dogmatischer Überarbeitung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bedeutung">Bedeutung</h2></div>
<p>Prudentius ist der bedeutendste christliche Dichter der Antike. Die Gesamtausgabe seiner Werke erschien im Jahr 405. Seine Dichtung ist beeinflusst von frühchristlichen Schriftstellern wie <a href="Tertullian" title="Tertullian">Tertullian</a>, <a href="Cyprian_von_Karthago" title="Cyprian von Karthago">Cyprian</a>, und <a href="Ambrosius_von_Mailand" title="Ambrosius von Mailand">Ambrosius von Mailand</a> sowie durch die <a href="Bibel" title="Bibel">Bibel</a> und die <a href="M%C3%A4rtyrerberichte" title="Märtyrerberichte">Märtyrerakten</a>. Er nutzte aber auch seine umfassenden Kenntnisse heidnischer Texte und lehnt sich sprachlich an heidnische Vorbilder an. Sein <a href="Weihnachtslied" title="Weihnachtslied">Weihnachtshymnus</a> <i>Divinum Mysterium</i> (<i>„Corde natus ex parentis“</i>) und der Hymnus für <a href="Erscheinung_des_Herrn" title="Erscheinung des Herrn">Epiphanias</a> <i>O sola magnarum urbium</i>, beide aus dem <i>Cathemerinon</i>, sind heute noch in Gebrauch. In seinem Werk <i>Contra Symmachum</i> ist der Bezug auf die <a href="Ambrosius_von_Mailand" title="Ambrosius von Mailand">ambrosianische</a> <a href="Romidee" title="Romidee">Romidee</a> greifbar, die den Gedanken von der Größe Roms mit der Erneuerung durch das <a href="Christentum" title="Christentum">Christentum</a> aufgreift.
</p><p>Sein einflussreichstes Werk ist aber die <i><a href="Psychomachia" title="Psychomachia">Psychomachia</a></i>, das erste <a href="Allegorie" title="Allegorie">allegorische</a> Gedicht der lateinischen Literatur; sie war Anregung und Quelle für die <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">mittelalterlichen</a> Allegorien.
</p><p>Prudentius war im Mittelalter sehr populär und wurde auch im Schulunterricht gelesen. Es sind über 300 Handschriften überliefert, die älteste stammt aus dem 6. Jahrhundert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke">Werke</h2></div>
<ul><li><i>Liber Cathemerinon</i> (deutsch: <i>Tageszeitenbuch</i>): umfasst 12 in <a href="Lyrik" title="Lyrik">lyrischen Strophen</a> verfasste Gedichte zu verschiedenen Tageszeiten und zu Kirchenfesten</li>
<li><i>Liber Peristephanon</i> (deutsch: <i>Märtyrerpreis</i>): enthält 14 in lyrischen Strophen verfasste Gedichte auf spanische und römische <a href="M%C3%A4rtyrer" title="Märtyrer">Märtyrer</a></li>
<li>Die <i>Apotheosis</i> (deutsch: <i>Vergöttlichung</i>): ein <a href="Hexameter" title="Hexameter">hexametrisches</a> <a href="Lehrgedicht" title="Lehrgedicht">Lehrgedicht</a>; attackiert Leugner der <a href="Trinit%C3%A4t" title="Trinität">Dreifaltigkeit</a> und der Gottheit <a href="Jesus_Christus" title="Jesus Christus">Jesu</a></li>
<li><i>Hamartigenia</i> (deutsch: <i>Ursprung der Sünde</i>): ein weiteres hexametrisches Lehrgedicht; die Einleitung greift den <a href="Gnosis" title="Gnosis">gnostischen</a> <a href="Dualismus" title="Dualismus">Dualismus</a> <a href="Marcion" title="Marcion">Marcions</a> und seiner Anhänger an</li>
<li><i><a href="Psychomachia" title="Psychomachia">Psychomachia</a></i> (deutsch: <i>Kampf der Seele</i>): beschreibt in knapp 1000 Hexametern den Kampf des personifizierten <a href="Glauben" title="Glauben">Glaubens</a>, vereint mit den sieben <a href="Kardinaltugend" title="Kardinaltugend">Kardinaltugenden</a>, gegen die sieben <a href="Laster" title="Laster">Laster</a> um die menschliche Seele</li>
<li><i>Libri contra Symmachum</i> (deutsch: <i>Bücher gegen Symmachus</i>): wenden sich gegen die Bittschrift des heidnischen <a href="R%C3%B6mischer_Senat" title="Römischer Senat">Senators</a> <a href="Quintus_Aurelius_Symmachus" title="Quintus Aurelius Symmachus">Quintus Aurelius Symmachus</a>, der Altar der <a href="Victoria_(Mythologie)" title="Victoria (Mythologie)">Victoria</a> solle im Senatshaus wieder aufgestellt werden</li>
<li><i>Dittochaeon</i> (deutsch: <i>Die doppelte Speisung</i>): umfasst 49 vierzeilige <a href="Epigramm" title="Epigramm">Epigramme</a> zu Bildern aus dem Alten und Neuen Testament</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausgaben">Ausgaben</h2></div>
<p><b>Vollständige Ausgaben</b>
</p>
<ul><li>Johannes Bergman: <i>Aurelius Prudentius Clemens, Carmina.</i> Hoelder-Pichler-Tempsky, Wien/Leipzig 1926.</li>
<li>Maurice Lavarenne: <i>Prudence. Texte établi et traduit.</i> 4 Bände, Les Belles Lettres, Paris 1943–1951.</li>
<li>H. J. Thomson: <i>Prudentius. With an English translation</i> (<i><a href="Loeb_Classical_Library" title="Loeb Classical Library">Loeb Classical Library</a>.</i> Bände 387 und 398). 2 Bände, Heinemann, Cambridge (Mass.)/London 1949–1953 (Nachdrucke 1993 und 1995).</li>
<li>Maurice P. Cunningham: <i>Aurelius Prudentius Clemens, Carmina.</i> Brepols, Turnhout 1966.</li>
<li>Wolfgang Fels (Hrsg.): <i>Prudentius. Das Gesamtwerk</i> (= <i>Bibliothek der mittellateinischen Literatur.</i> Band 9). Hiersemann, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-7772-1111-4.</li></ul>
<p><b>Ausgaben einzelner Werke</b>
</p>
<ul><li><a href="Ursmar_Engelmann" title="Ursmar Engelmann">Ursmar Engelmann</a>: <i>Die Psychomachie des Prudentius. Einführung und Übersetzung.</i> Herder, Freiburg 1959.</li>
<li><a href="Renate_Pillinger" title="Renate Pillinger">Renate Pillinger</a>: <i>Die tituli historiarum oder das sogenannte Dittochaeon des Prudentius. Versuch eines philologisch-archäologischen Kommentars</i> (<i>Denkschriften der philosophisch-historischen Klasse.</i>) Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1980, ISBN 3-7001-0342-5.</li>
<li>Prudentius: <i>Contra Symmachum. Gegen Symmachus. Lateinisch-deutsch.</i> Übersetzt und eingeleitet von <a href="Hermann_Tr%C3%A4nkle" title="Hermann Tränkle">Hermann Tränkle</a>. Brepols, Turnhout 2008, ISBN 978-2-503-52948-6.</li>
<li>Prudentius: <i>The origin of sin. An English translation of the Hamartigenia.</i> Übersetzt und eingeleitet von Martha A. Malamud. Cornell University Press, Ithaca 2011, ISBN 978-0-8014-4222-3.</li>
<li>Gerard O’Daly: <i>Days linked by song. Prudentius' Cathemerinon.</i> Oxford University Press, Oxford 2012, ISBN 978-0-19-926395-0.</li>
<li>Magnus Frisch: <i>Psychomachia. Einleitung, Text, Übersetzung und Kommentar</i> (= <i><a href="Texte_und_Kommentare" title="Texte und Kommentare">Texte und Kommentare</a>.</i> Band 62). De Gruyter, Berlin/Boston 2020, ISBN 3-11-062843-0.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p><b>Lexikonartikel</b>
</p>
<ul><li>Willy Evenepoel:&nbsp;<i>Prudentius</i>. In: <i><a href="Theologische_Realenzyklop%C3%A4die" title="Theologische Realenzyklopädie">Theologische Realenzyklopädie</a></i> (TRE). Band&nbsp;27, de Gruyter, Berlin / New York 1997, ISBN 3-11-015435-8, S.&nbsp;604–607.</li>
<li><a href="Alfons_Kurfess" title="Alfons Kurfess">Alfons Kurfeß</a>: <i>Prudentius II.</i> In: <i><a href="Paulys_Realencyclop%C3%A4die_der_classischen_Altertumswissenschaft" title="Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft">Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft</a></i> (RE). Band XXIII,1, Stuttgart 1957, Sp.&nbsp;1039–1071.</li>
<li><a href="Karla_Pollmann" title="Karla Pollmann">Karla Pollmann</a>: <i>Prudentius.</i> In: <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a></i> (DNP). Band 10, Metzler, Stuttgart 2001, ISBN 3-476-01480-0, Sp.&nbsp;488–489.</li>
<li>Eckhard Reichert:&nbsp;<i>Prudentius, Clemens Aurelius.</i> In: <i><a href="Biographisch-Bibliographisches_Kirchenlexikon" title="Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon">Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon</a></i> (BBKL). Band 7, Bautz, Herzberg 1994, ISBN 3-88309-048-4, Sp. 1010–1013.</li></ul>
<p><b>Allgemeine und biographische Darstellungen</b>
</p>
<ul><li><a href="Altay_Co%C5%9Fkun" title="Altay Coşkun">Altay Coşkun</a>: <i>Zur Biographie des Prudentius.</i> In: <i><a href="Philologus" title="Philologus">Philologus</a>. Zeitschrift für Antike und ihre Rezeption.</i> Band 152, 2008, S. 294–319.</li>
<li>Wolfgang Fels: <i>Einführung.</i> In: Derselbe (Hrsg.): <i>Prudentius. Das Gesamtwerk</i> (= <i>Bibliothek der mittellateinischen Literatur.</i> Band 9). Hiersemann, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-7772-1111-4, S. IX–XXXV.</li></ul>
<p><b>Detailstudien</b>
</p>
<ul><li>Maria Becker: <i>Kommentar zum Tischgebet des Prudentius</i> (cath. 3). Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2006, ISBN 3-8253-5002-9.</li>
<li><a href="Pierre-Yves_Fux" title="Pierre-Yves Fux">Pierre-Yves Fux</a>: <i>Les sept Passions de Prudence (Peristephanon 2.5.9.11–14). Introduction générale et commentaire</i> (= <i>Paradosis.</i> Band 46). Editions Universitaires, Fribourg 2003, ISBN 978-2-827-10957-9.</li>
<li>Pierre-Yves Fux: <i>Prudence et les martyrs. Hymnes et tragédie (Peristephanon 1.3–4.6–8.10). Commentaire</i> (= <i>Paradosis.</i> Band 55). Editions Universitaires, Fribourg 2013, ISBN 978-2-8271-1076-6.</li>
<li><a href="Christian_Gnilka" title="Christian Gnilka">Christian Gnilka</a>: <i>Studien zur Psychomachie des Prudentius</i> (= <i>Klassisch-Philologische Studien.</i> Band 27), Harrassowitz, Wiesbaden 1963.</li>
<li>Christian Gnilka: <i>Prudentiana.</i> 3 Bände, K. G. Saur, München 2000–2003, ISBN 3-598-77436-2 (Band 1), ISBN 3-598-77437-0 (Band 2), ISBN 3-598-73009-8 (Band 3).</li>
<li>Christian Gnilka: <i>Contra orationem Symmachi, Eine kritische Revue.</i> Aschendorff, Münster 2017, ISBN 978-3-402-13295-1.</li>
<li>Paula Hershkowitz: <i>Prudentius, Spain, and Late Antique Christianity. Poetry, Visual Culture, and the Cult of Martyrs.</i> Cambridge University Press, Cambridge 2017, ISBN 978-1-107-14960-1.</li>
<li>Thea Kraus: <i>Prudentius’ Contra Symmachum, Vergil und Rom. Ein historisch-philologischer Beitrag zur Auseinandersetzung zwischen Christen und Heiden am Ende des 4. Jh. n. Chr.</i> Wiesbaden, Reichert 2022, ISBN 978-3-7520-0630-8.</li>
<li>Lydia Krollpfeifer: <i>Rom bei Prudentius. Dichtung und Weltanschauung in »Contra orationem Symmachi«</i> (=<i>Vertumnus. Berliner Beiträge zur Klassischen Philologie und zu ihren Nachbargebieten.</i> Band 12). Edition Ruprecht, Göttingen 2017, ISBN 978-3-8469-0270-7.</li>
<li>Konstantin Liebrand: <i>Der Fastenhymnus des Prudentius</i> (cath. 7)<i>. Einleitung, Übersetzung, Kommentar</i> (= Chrêsis XI). Schwabe, Basel 2021, ISBN 978-3-7965-4349-4.</li>
<li><a href="Michael_John_Roberts" title="Michael John Roberts">Michael John Roberts</a>: <i>Poetry and the Cult of the Martyrs. The »Liber Peristephanon«&nbsp;of Prudentius.</i> University of Michigan Press, Ann Arbor 1993, ISBN 0-472-10449-7.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/la:Scriptor:Aurelius_Prudentius_Clemens" class="extiw external" title="s:la:Scriptor:Aurelius Prudentius Clemens">Wikisource: Aurelius Prudentius Clemens</a></b>&nbsp;– Quellen und Volltexte (Latein)</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=118596829">Literatur von und über Prudentius</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/118596829">Werke von und über&nbsp;Prudentius</a>&nbsp;in der <a href="Deutsche_Digitale_Bibliothek" title="Deutsche Digitale Bibliothek">Deutschen Digitalen Bibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.newadvent.org/cathen/12517c.htm">Eintrag</a> in der <i><a href="Catholic_Encyclopedia" title="Catholic Encyclopedia">Catholic Encyclopedia</a></i>, Robert Appleton Company, New York 1913.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://ccel.org/ccel/prudentius?queryID=47414806&amp;resultID=466">The Christian Classics Ethereal Library</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.thelatinlibrary.com/prud.html">Liber Peristephanon</a> (lateinisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.e-codices.unifr.ch/de/searchresult/list/one/bbb/0264">Digitalisat des Berner Prudentius</a> (Burgerbibliothek Bern, Cod. 264) auf E-Codices</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://ark.burgerbib.ch/ark:36599/8pv0qpfgfg9">Beschreibung der Handschrift (Cod. 264)</a> im Online-Archivkatalog der <a href="Burgerbibliothek_Bern" title="Burgerbibliothek Bern">Burgerbibliothek Bern</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.e-codices.unifr.ch/en/description/cb/0142">Cod. Bodmer 142</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Prudentius, <i>Peristephanon</i> II,537; VI,145.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Prudentius, <i>Peristephanon</i> IV,142.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Prudentius, <i>Peristephanon</i> VI,143.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Prudentius, <i>Peristephanon</i> I,116; IV,31.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Prudentius, <i>Praefatio</i> 24.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Prudentius, <i>Praefatio</i> 7.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Prudentius, <i>Praefatio</i> 18 (Übersetzung von Wolfgang Fels).</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert nach Wolfgang Fels: <i>Einführung.</i> In: Derselbe (Hrsg.): <i>Prudentius. Das Gesamtwerk</i> (= <i>Bibliothek der mittellateinischen Literatur.</i> Band 9). Hiersemann, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-7772-1111-4, S. IX–XXXV, hier S. XIII.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Fels: <i>Einführung.</i> In: Derselbe (Hrsg.): <i>Prudentius. Das Gesamtwerk</i> (= <i>Bibliothek der mittellateinischen Literatur.</i> Band 9). Hiersemann, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-7772-1111-4, S. IX–XXXV, hier S. XVI.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Prudentius, <i>Peristephanon</i> 9.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Prudentius, <i>Peristephanon</i> 12.</span>
</li>
</ol>
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Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118596829">118596829</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n79063458">n79063458</a></span> | <a href="Web_NDL_Authorities" title="Web NDL Authorities">NDL</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.ndl.go.jp/auth/ndlna/00525326">00525326</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/2485460/">2485460</a></span> | </div>
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